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Mein Atem ... Atemwörter Zum Gähnen Netzwerk

Blätterwald Das «richtige» Atmen Zitat des Monats

Atmen ist Leben! Von der Geburt bis zum Tod begleitet uns der Atem und zeigt uns in allen Lebenslagen, wie es um uns bestellt ist. Wenn wir es denn hören wollen.

Mein Atem

In meinen Tiefträumen
weint die Erde
Blut

Sterne lächeln
in meine Augen

Kommen Menschen
mit vielfarbnen Fragen
geht zu Sokrates
antworte ich

Die Vergangenheit
hat mich gedichtet
ich habe
die Zukunft geerbt

Mein Atem heißt
jetzt


Atemwörter

Sprechen heisst Ausatmen! Deshalb erstaunt es nicht, dass Redewendungen mit Atem oder atmen gang und gäbe sind z.B. gesiebte Luft atmen.

Zwölf Redewendungen spuckt der Redewendungen-Index zu Atem aus:

  • den Atem anhalten
  • den Atem verlieren
  • wieder zu Atem kommen
  • um Atem / Luft ringen
  • jemanden in Atem halten
  • jemandem den Atem rauben
  • Atem schöpfen / holen
  • jemandem stockt der Atem
  • ausser Atem sein / geraten
  • jemandem verschlägt es den Atem
  • einen langen / den längeren Atem haben
  • jemandem geht der Atem / die Puste / die Luft aus

Bei atmen gibt es dann aber ein paar Überraschungen:

  • gesiebte Luft atmen (ugs. im Gefängnis sitzen)
  • locker durch die Hose atmen (ugs. entspannt bleiben)
  • dazugehören wie die Luft zum Atmen
  • so wichtig sein wie die Luft zum Atmen
  • etwas / jemanden brauchen wie die Luft zum Atmen

Quelle: Der Redensarten-Index

✎ Eine Redewendung ergänzen ...


Das «richtige» Atmen

«Vergessen Sie am besten alles, was Sie je darüber gehört haben. Alles, was man heute über das Atemgeschehen weiss, ist, dass es für jeden Menschen so einmalig ist wie die eigenen Biographie.»


Zum Gähnen

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Das Multitalent Gähnen ist eine der ältesten Ressourcen des Organismus zur Homöostase. Es ist wie der Atem an der Schnittstelle von unbewusstem und bewusstem Verhalten und eignet sich in der komplementärtherapeutisch Arbeit zur Förderung der Selbstwahrnehmung und der Stärkung von Selbstregulation. Zwischenmenschlich ist das Gähnen ein hochansteckendes Resonanzphänomen: Allen geschieht es, alle sind sich einig: Gähnen ist wohltuend, aber unhöflich – körperliches Bedürfnis des Individuums und gesellschaftliche Konvention geraten in Widerstreit. Zum persönlichen Erleben von Gähnen wurde eine online-Umfrage mit über 800 Teilnehmenden durchgeführt. Ausgewertet werden Fragen zum Erleben und Bewerten von eigenem und fremdem Gähnen sowie zum Umgang mit Gähnimpulsen. Die differenzierte Selbstwahrnehmung unterscheidet das wertfreie körperliche Spüren vom Fühlen, der inneren Bewertung des Erlebten. Die innere Bewertung kann die Wirkung von Stressoren auf den menschlichen Organismus verstärken oder dämpfen und damit Genesung hindern oder fördern. Es kann dem Wachstum des persönlichen Wohlbefindens dienen, die innere Bewertung als Schlüssel zu den eigenen Ressourcen und als Instrument zur Selbstregulation zu entdecken. Am Beispiel Gähnen wird gezeigt, wie der Mensch durch achtsames Wahrnehmen, Bewusstwerdung und Reflexion von Gähnen zu mehr Selbstwirksamkeit gelangen kann.

🔗 Ärger 🔗 Chasmologie 🔗 Empathie 🔗 Entspannung 🔗 Gähn-Knigge 🔗 Hirnnerven 🔗 Kopfarbeit 🔗 Lebensrhythmus 🔗 Nasengähnen 🔗 Selbstwahrnehmung 🔗 Sinnlichkeit 🔗 Stress 🔗 Verlorenes Gähnen

Zitat des Monats

«Gerade im Moment des Verlusts zeigt sich am deutlichsten, was wesentlich für das Leben ist. Menschen brauchen Berührung, und zwar auf allen Ebenen: Körperlich, seelisch, geistig und wohl auch metaphysisch. Nur auf diese Weise können sie die Gefängnisse ihrer Ichs verlassen. Die Berührung hat eine grosse Zukunft vor sich.»